214109webrkbbys_160.hofschlaegerpixelio.de_Das Konstantdarlehen ist ein Darlehen, bei dem man seinen Kredit mit konstanten Rückzahlungsbeträgen, auch Raten genannt, abbezahlt.

Ein Konstantdarlehen kann durch folgende Merkmale charakterisiert werden: Zum einen zahlt man, wie das Wort es schon sagt, immer gleich bleibende Kreditraten. Zum anderen resultiert daraus eine hohe Zinssicherheit für den Kreditnehmer. Zusätzlich kann er von flexiblen Sondertilgungsmöglichkeiten profitieren.

Es handelt sich um eine besondere Form der Bausparvorfinanzierung. Der Darlehensbetrag, die monatlichen Zahlungen und die Bausparsumme werden so aufeinander abgestimmt, dass über die gesamte Laufzeit eine konstante Darlehensrate durch den Darlehensnehmer gezahlt wird.

Heutzutage verwendet man den Begriff des Konstantdarlehens auch für ein ganz „normales“ Annuitätendarlehen – die Standardform der Immobilienfinanzierung –, denn bei dieser Form sind die Zinsen über die vollständige Laufzeit festgeschrieben, sie sind also konstant. Diese Kreditform bezeichnet man auch als Volltilgungsdarlehen.

Funktionsweise eines Konstantdarlehens

Bei einem Konstantdarlehen nehmen Sie zunächst ein Darlehen auf, welches sich in zwei Teile spaltet. Wenn Sie den Vertrag abschließen, erfolgt parallel die Auszahlung des einen Teils der Darlehenssumme. Auf den zweiten Teil der Darlehenssumme, das Bauspardarlehen, zahlen Sie „nur“ die Zinsen. Dies wird auch als Vorausdarlehen bezeichnet. Parallel schließen Sie für den gleichen Betrag einen Bausparvertrag ab. Mit dem Vorausdarlehen besparen Sie den Bausparvertrag bis zu einer bestimmten Summe an. Je nach Vertrag und Bausparkasse beträgt diese Summe ca. 40 Prozent der Bausparsumme. Nach einer Laufzeit des Bausparvertrages von sieben bis zehn Jahren wird mit dieser Summe dann das restliche Bauspardarlehen abbezahlt.

 

 


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